Mit der Piper Twin Comanche im Tiefflug über New York, Statue of Liberty, Manhattan, Central Park. Landung in La Guardia Airport New York. Aus dieser Perspektive hast Du New York wahrscheinlich noch nie gesehen.

 

Ankunft in Orlando Florida am frühen Morgen,

Nach einem Nachtstart in New York La Guardia frühmorgens in Orlando Florida angekommen. Dass nicht noch ein Aligator aus einem Pond herausgekrochen kam hat mich echt erstaunt. Die morgendlichen Nebelfelder sind jedenfalls sehr authentisch.

Navigraph hat nun ein Plugin zur Verfügung gestellt, welches die Positionsdaten des Flugzeugs im Simulator sendet. Hier (oben) ein Bild von meinem rechten PC mit dem Flugsimulator. Meine Boeing 737 steht in Zürich am Gate B36.

Boeing 737 am Gate B36 in Zürich

Unten die Karte des Flughafens Zürich (auf meinem linken PC), dort ist die Position des Flugzeugs schon zu sehen (B36). Während ich rolle, verschiebt sich die Flugzeugposition laufend auf der Karte. So sehe ich einwandfrei, auf welchem Taxiway ich zur Piste rolle.

Übersicht LSZH Airport

Der Clou: das funktioniert auch während des Fluges. Ständig sehe ich die exakte Position des Fliegers auf der Karte. Enroute, Arrival und Anflug.

Ich habe jetzt noch einen erhöhten Blutdruck ob dieser Neuerung.

 

Endlich! Soeben wurde ein Plugin zum X-Plane 11 released, welches das realistische Zurückschieben der Flugzeuge weg vom Gate simuliert. Wonderful! (Vollbild und Ton einschalten!)

X-Plane 11 ist im November 2016 als Beta Version erschienen und seit ein paar Wochen ist die definitive Version zum Download bereit.

Ich habe schon viele Stunden mit diesem Simi verbracht, mein Fazit: schlicht atemberaubend und grossartig.

Mit diesem Video möchte ich Ihnen einen Einblick in die Merkmale und Funktionen dieses brillianten Simulatorprogramms geben. Sie werden bald verstehen, warum ich dieses Teil mit grossem Enthusiasmus fliege.

Tipp: Wer nicht das ganze Video betrachten möchte kann auf der Timeline Sequenzen überspringen.

 

 Flug von Zürich nach Paris mit dem Worldliner 777 von Boeing Aircraft. Durchgeführt auf dem Flight Simulator bei Sim Academy, Glattbrugg am 20. August 2016.

Ein grossartiges Erlebnis.

 

Flug mit der PIPER PA-31 von Genf nach Zürich. Vom Start-up bis zur Landung. 

Tipp: Wem das Video zu lang ist... einfach in die Timeline klicken und so Teile überhüpfen, die nicht interessieren.

 

Zur Abwechslung mal was anderes: Ein Sichtflug von Grenchen nach Zürich mit der Beech Baron 55. Flug übers Mittelland, Anflug Zürich Kloten, Landung RWY 34.

 

Für Liebhaber der Aviatik. Dies ist ein Demonstrationsvideo, wie man die Boeing 737 NG auf dem Flight Simulator X-PLANE 10 fliegt. Der Realismus dieses Simis und vor allem die Eigenschaften des Flugzeugs sind überwältigend.

Unbedingt auf Vollbildschirm schalten.

 

Für Liebhaber der Aviatik. Dies ist ein Demonstrationsvideo, wie man die Boeing 737 NG auf dem Flight Simulator X-PLANE 10 fliegt. Der Realismus dieses Simis und vor allem die Eigenschaften des Flugzeugs sind überwältigend.

Unbedingt auf Vollbildschirm schalten.

Anmerkung
wegen eines Fehlers beim Rendern war bei der ersten Fassung von Part 2 der Anflug und die Landung nicht auf dem Video. Ich habe nun eine korrigierte Fassung hochgeladen, nun ist alles drauf. Einfach in den hinteren Drittel auf der Timeline klicken und dann kann man auch den ILS Approach und die Landung bewundern.
Sorry.

 

Memphis, Tn. hat schon Stil. Wenn man den Flughafen zur Piste 18R anfliegt ist der vorletzte Checkpunkt auf dem ILS (Instrumenten Lande System) 7.2 NM (glideslope intercept) kurz vor der Landung. Und wie heisst der Fix? Richtig: ELVIS.

So hört man täglich x-fach.... "MEMPHIS TOWER AMERICAN ONE THREE ONE WE ARE FULLY ESTABLISHED ILS ONE EIGHT RIGHT AND PASSED ELVIS." Darauf die Antwort: "AMERICAN ONE THREE ONE, ROGER, CLEARED TO LAND ONE EIGHT RIGHT, THE WIND TWO FOUR ZERO DEGREES EIGHT KINOTS." Was für ein schöner Tribut an den grossen Musiker.

Meine so lieb gewonnene Boeing 737-800NG wurde vor ein paar Tagen mit der neuen Version 5 updated. Einfach fabelhaft, was das Team um Benedikt Stratmann vom Projekt EADT hier auf die Beine gestellt hat. Neu ist ein 3D-Cockpit, welches noch näher an die tatsächliche Auslegung des Cockpits des Fliegers herankommt. Fast alle Schalter und Einstellräder funktionieren. Neu auch ein verbesserter Stereosound. Die Triebwerkgeräusche, die Announcements, die Trimmung, die Bedienung der Funk- und Navigationsgeräte... alles hört sich auch akkustisch so an wie im richtigen Flugzeug.

Es ist anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig, mit dem 3D Cockpit zu fliegen, aber im Gegensatz zu 3D Cockpits von anderen Flugzeugen, die fast nicht fliegbar sind, kann man das von der neuen Boeing wirklich gut bedienen. Zu Beginn war es etwas komisch, die VOR Settings unten auf der Mittelkonsole zu betätigen, aber das ist im richtigen Flugzeug halt auch so. Nach einiger Übung hat man den Dreh raus und es macht wirklich Spass.

So schaut der neue Arbeitsplatz der Boeing 737-800 aus. (Auf Bild klicken zum vergrössern.)

Eine aussergewöhnlich detailgetreue Abbildung aller Display Units, Triebwerkshebel, Fahrwerkhebel, Autopilot etc.

 

Das Overhead Panel: Stromversorgung, Generators, Anti-Ice System, Fasten Seat Belt und No-Smoking Schalter, Landescheinwerfer und Kabinendruck werden hier kontrolliert und geschaltet.

Rechts unten die Mittelkonsole mit den Funk- und Radionavigationsgeräten. Darüber die Triebwerksleistungshebel, die Landeklappen, die Speed Brakes und das Rad der elektrischen Trimmung. Bei Lage- und Geschwindigkeitsänderungen wird die Trimmung des Flugzeugs automatisch nachgeführt.

 

Alles in allem eine absolut runde Sache und eine wirklich realitätsnahe Simulation eines Fluges.

Fliegen tue ich mal mit der Livery von American Airlines. Aus Gründen der Erinnerungen an viele Flüge mit dieser Gesellschaft. Hier nach der Landung in Rom Fiumicino.

 

 

Nachdem ich die Boeing 737 mittlerweile recht gut beherrsche und schon viele Instrumentenflüge durch halb Europa absolviert habe, musste ich mich mal nach was Neuem umsehen. 

Fündig wurde ich bei JAR Design, einem russischen Entwicklerteam, das den Airbus A320 neo auf faszinierende Weise gestaltet hat. Der "Flieger" weist ein 3D-Cockpit mit einer unwahrscheinlichen Detailtreue auf. Die Simulation ist von allerbester Realität. Jeder Schalter funktioniert, jede Anzeige entspricht dem Originalflugzeug. Selbst die Geräusche, von den Motoren über das Klicken der Schalter bis zu den Durchsagen der Flight Attendand ist alles völlig realistisch simuliert.

Natürlich habe ich die Livery (Bemalung) von Edelweiss genommen, die ja auf dem Flughafen Zürich beheimatet ist und ich viel von Zürich (LSZH) aus fliege.

 

Hier ein Blick auf das Cockpit. Es ist noch "dark and cold" (in der Fachsprache bedeutet das, ohne Strom und Triebwerke aus).

Auch das Overhead Panel (all die Schalter und Anzeigen, die sich über den Köpfen der Piloten befinden) ist zur Zeit noch völlig dunkel.

Also wollen wir dem Ding mal etwas Leben einhauchen. Anhand der Checkliste wird Punkt für Punkt abgearbeitet. Als erstes brauchen wir elektrischen Strom. Der kann einerseits aus den beiden 28V Batterien geliefert werden aber auch über sogenannte External Power, das kann ein spezieller Stromgenerator-Traktor sein, der zufährt und den Flieger mit Strom versorgt. Ist dieser aber an einem Gate angedockt, kann das Bodenpersonal ein Kabel einstecken, welches die Stromversorgung ermöglicht.

Die Batterie- oder Bodenstromversorgung reicht allerdings nicht aus, um die Motoren zu starten. Deshalb hat der Airbus A320 wie die meisten Verkehrsflugzeuge eine kleine Turbine im Heck eingebaut. Diese heisst APU (Auxiliary Power Unit) und wird als erste gestartet, um ausreichend Strom für den Start der Motoren zu gewähren. Sobald ein Triebwerk läuft, liefert dessen Generator ausreichend Energie zur Versorgung des ganzen Systems.

Hier die Checkliste, im ersten Teil geht es darum, mittels External Power das APU zu starten. Dann wird noch der Bremsdruck getestet und die Klimaanlage ajustiert.

Sodele... nun sieht unser Cockpit schon wesentlich mehr nach Arbeitsplatz für den Piloten aus.

Der Airbus A320 verfügt über ein Computersystem, welches ihn mehr oder weniger automatisch vom Abflug- zum Zielflughafen fliegt. Das bedeutet natürlich nicht, dass die Piloten nichts mehr zu tun haben, deren Verantwortung ist die ständige Überwachung, ob alle Systeme korrekt und wunschgemäss funktionieren.

Das zentrale Teil ist das FMGS (Flight Management and Guidance System). Es verfügt über alle relevanten Daten wie Motorenspezifikation, Flugeigenschaften, Abfluggewicht, Treibstoff, Flugplan von Abflug bis Ziel inklusive aller Radionavigationshilfen, GPS, Reiseflughöhe usw.) Das System "managed" aus den Daten ein laterales Flugmuster, die Route also, sowie ein vertikales Profil. Das reicht von Start, Steigflug bis Initialhöhe, weiterer Steigflug, Reiseflug, Top of Descent, Sinkflug, Anflug bis zur Landung. Natürlich kann der Pilot auch jederzeit das Management übersteuern. Eine von der Flugsicherung gewünschte Änderung der Höhe wird durch eine manuelle Intervention bestimmt und übersteuert das Flugmanagement-System.

Zentrale Bedienungseinheit für das FMGS ist das sogenannte MCDU (Multipurpose Control & Display Unit) also das Eingabe- und Anzeigemodul, welches alle Daten der Computersysteme verwaltet.

Es ist recht anspruchsvoll in Bezug auf Möglichkeiten und Anzeigen. Das Bedienungshandbuch umfasst 700 Seiten (!). Ich knie mich zur Zeit durch das Studium, ohne vertiefte Kenntnisse lässt sich die anspruchsvolle Simulation nicht fliegen.

 

 

...Fortsetzung folgt...

 

 

Neu entdeckt: Die Boeing 737-800NG für den X-PLANE 10. Ein fantastisches Panel, VOR auf dem CDU, DME Anzeigen ebenfalls. Dazu ein Autopilot, der seinesgleichen sucht. Der Realismus dieser Simulation ist einzigartig.

Ab und an fliege ich den Flugsimulator X-PLANE 10 auf meinem Computer. Absolut faszinierend, wie diese Software das hinterst und letzte Detail des wirklichen Flugzeugs simuliert. Die Programmierung des Autopiloten oder auch das manuelle Fliegen sind absolut realistisch, Beladung, Betankung, die ganze Navigation, alles funktioniert wie beim richtigen Flugzeug. So hat man denn nach wenigen Minuten vergessen, dass man vor dem Computer sitzt, die Aufgaben vor und während des Fluges nehmen einen ziemlich voll in Anspruch.

Gestern führte ich einen Flug mit der Boeing 777 von Atlanta, Georgia nach Orlando, Florida durch. Der Start war um etwa 12.20 MESZ und zu dieser Zeit war in Atlanta noch volle Dunkelheit. Es war also ein nächtlicher Take-off und während des Fluges nach Florida ging im Osten allmählich die Sonne auf. All diese Gegebenheiten und auch das Wetter werden über Internet laufend nachgeführt. Wenn es in Florida aktuell regnet dann regnet es auch auf dem Bildschirm, inklusive der Regentropfen, die über die Cockpitscheibe laufen. Amazing!

Hier "mein" Flugzeug:

Sicht aus dem Cockpit: In der Gegend von Macon Georgia ging allmählich im Osten die Sonne auf...

(Bild anklicken, um es zu vergrössern) Das Instrument links zeigt die Fluglage, die Geschwindigkeit (320 Knoten) und die Flughöhe (24'000 Fuss). Rechts davon ist der Navigationsbildschirm mit allen Waypoints, Radionavigationshilfen und dem Wetterradar. Rechts der Mitte die Triebwerksanzeige und darunter das FMS (Flight Management System) welches die ganze Route speichert und auch laufend anzeigt, wie weit es noch bis zum nächsten Fix ist. Ganz oben die Dateneingabe für den Autopiloten, von links die Soll-Geschwindigkeit, der Steuerkurs, die Soll-Flughöhe und die gewünschte Vertikalgeschwindigkeit. Ganz rechts oben ist der Hebel für die Bedienung des Fahrwerks, links die Landeklappen und darunter die Leistungshebel.

Eine Stunde später...

 

Nun sind wir im Endanflug auf Piste 18R in Orlando MacCoy International. Flughöhe 600 Fuss und etwa 1 Meile bis touch down. Die Piste ist in der Vergrösserung ganz oben gut erkennbar, ich fliege fadengerade auf diese zu. Im Instrument links unten sieht man die grüne Nadel für den Localizer (Landekurs, aktuell 185°) und links die lila Marke für den Gleitpfad des Instrumentenlandesystems. Der Autopilot ist jetzt im Localizer und Glideslope Hold Modus (gelbe Anzeigen im Autopilot Steuerungspanel) und fliegt das Flugzeug mit äusserster Präzision. Man kann natürlich auch von Hand steuern, was aber äusserste Konzentration und feinste Steuerungen mit der Maus voraussetzt. Der A/P kann es besser, in der Realität wird ja auch so geflogen.

Dies ist das Chart für den ILS-Anflug (Instument Landing System) auf die Piste 18R in Orlando Florida. Oben ist die laterale Situation abgebildet, also Landekurs, die Frequenzen der Navigationshilfen, unten die vertikale Situation mit den jeweils zu fliegenden Höhen.

 

Hier die geflogene Route. Skyvector.com bietet eine weltweite Karteninformation inkl. Routenplanung. Gut, dass ich zwei Computer zur Verfügung habe. Auf dem linken System läuft der Simulator, auf dem rechten sind alle relevanten Charts jederzeit griffbereit. Zur besseren Erkennung für Nicht-Piloten habe ich die Route mit Sichtflug-Hintergrund abgebildet.

Für den Instrumentenflug sieht dann die Karte allerdings so aus:

 

Nein, es ist kein Schnittmuster für ein neues Kleid. Zu sehen sind die Luftstrassen, die Radionavigationshilfen und relevante Informationen wie Distanz, Mindesthöhe, Flugplätze usw.

 

Glaube mir, das Ganze ist ein wirklich tolles Ding. Voll realistisch und ziemlich anspruchsvoll und es hält einem im Alter geistig wach *smile.

Mehr Informationen über den Simulator: www.x-plane.org